04.10.2006

Erste Fahrschule


1899 in Berlin eröffnet

Die erste Berliner „Autofahrschule“ wurde 1899 vom Autohaus Striesche eröffnet. Vermutlich war es die erste Fahrschule im Deutschen Reich, wahrscheinlich sogar die erste Fahrschule der Welt.
Die Fahrschulen nannten sich damals „Chauffeurschulen“. Man war es von der Kutsche her gewohnt, sich von Bediensteten fahren zu lassen – selbst zu fahren, daran dachten damals die wenigsten. So wurden die Kutscher in die Chauffeurschule geschickt. Eine Ausbildung dauerte in der Regel vier Wochen.
Im Jahr 1906 führte die Automobil-Fahrschule Strelitz in Mecklenburg sowohl Kurse für Chauffeure als auch für Selbstfahrer ein. Es wurden Prüfungsatteste ausgestellt, die sich „behördliche Fahrscheine“ nannten.
1909 legte der Gesetzgeber im „Reichsgesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen“ fest: „Bei der Vorbereitung zur Prüfung muss der Proband von einer zur Ausbildung von Führern ermächtigten Person begleitet und beaufsichtigt werden“. Der Beruf des Fahrlehrers war geboren. Voilà
1911 erhielt der Hamburger Ingenieur Rudolf Stampfuß die erste Konzession für den Betrieb einer privaten Fahrschule.

Daniel Nussbaumer
Fahrschule
www.alpha-drive.ch

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